WICHTIGEr HINWEIS

Wir bedauern es sehr, mitteilen zu müssen, dass angesichts der bundesweiten Schließung kulturellen Einrichtungen im November das 8. Días de Cine verlegt werden muss.

Ein neues Datum wird sobald wie möglich hier bekannt gegeben, aber wir müssen die Entwicklung der Situation erstmal abwarten.

 

Bis dahin, bleiben Sie gesund!

 

Herzliche Grüße,

Team Días de Cine

PROGRAMM

ONCE UPON A TIME IN VENEZUELA 

Venezuela/Großbritannien/Österreich/Brasilien 2020

R: Anabel Rodríguez Ríos  

Dokumentarfilm. 99 Min. DCP. OmeU

Am Maracaibo-See bereitet sich die Fischergemeinde Congo Mirador auf die Parlamentswahlen vor. Für die Geschäftsfrau und Politikerin Tamara von der chavistischen Partei zählt jede Stimme und sie kämpft mit allen Mitteln. Die Lehrerin Natalie unterstützt dagegen die Opposition. Obwohl die aktuelle Politik versucht, sie von ihrem Job zu verdrängen, gibt sie nicht auf. Aber lokale Kontroversen sind nicht das einzige Problem. Der See verschluckt seit Jahren die kleinen Holzhäuser und zwingt die Bewohner, vor dem eskalierenden politischen und ökologischen Chaos zu fliehen.

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Kino des DFF

Donnerstag 05.11.2020

20:15 Uhr

*Deutschlandpremiere!

Nach dem Film: Online Gespräch mit Regisseurin Anabel Rodríguez 

FilmForum Höchst

Samstag  07.11.2020

20:30 Uhr

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LEMEBEL

Chile/Kolumbien 2019

R: Joanna Reposi Garibaldi

Dokumentarfilm. 96 Min. DCP. OmeU 

Als Schriftsteller, bildender Künstler und Pionier der Queer-Bewegung in Lateinamerika rüttelte Pedro Lemebel während der Diktatur Pinochets in den 1980er Jahren die konservative chilenische Gesellschaft auf. Aber auch in der linken Szene sind seine tuntig-exzentrischen Auftritte nicht immer verstanden worden. Nun wird in einer poetischen Reise durch riskante Performances – mit Körper, Blut und Feuer als Protagonisten – ein unermüdlicher Kämpfer porträtiert, der sein letztes filmisches Werk nie fertig sehen konnte.

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Kino des DFF

Samstag 07.11.2020

21:00 Uhr

FilmForum Höchst

Donnerstag  05.11.2020

18:00 Uhr

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ROJO

Argentinien 2018

R: Benjamín Naishtat

D: Dario Grandinetti, Andrea Frigerio, Alfredo Castro 

109 Min. DCP. OmU

Der angesehene Rechtsanwalt Claudio Mora führt mit seiner Frau und seiner Tochter ein beschauliches Leben in der argentinischen Provinz. Das Jahr ist 1975 und während einer Welle politischer Gewalt die Städte überrollt, geht bei Mora alles seinen gewohnten Gang. Alles ändert sich eines Abends, als Mora in einem Restaurant mit einem fremden Mann in einen Streit mit dramatischen Folgen gerät. 

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FilmForum Höchst

Donnerstag 05.11.2020 20:30 Uhr  

Freitag  06, Samstag 07 und Sonntag 08.11.2020

18:00 Uhr

Montag 09.11.2020

20:30 Uhr

Mittwoch 11.11.2020

20:30 Uhr

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TURMA DA MÔNICA – LAÇOS  

Brasilien 2019

R: Daniel Rezende

D: Giulia Benite, Kevin Vechiatto, Laura Rauseo

97 Min. DCP. OmeU mit deutscher Einsprache.

*Empfohlen ab 7 Jahren. 

 

In Brasilien braucht man Monica und ihre Bande nicht vorzustellen. Seit Jahrzehnten sind die Comic-Figuren einen Riesenerfolg, auch in den Nachbarländern. Nun stürzen sich die vier Freunde in ein neues Abenteuer, als Cebolinhas Hund spurlos verschwindet und gerettet werden muss. Die knallbunte Realverfilmung erzählt von Kindern, die ihre Ängste überwinden und gleichzeitig den Wert von Freundschaft und Zusammenhalten lernen müssen.

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Kino des DFF

Freitag 06.11.2020

14:30 Uhr  

Sonntag 08.11.2020

15:00 Uhr

VAGA CARNE

Brasilien 2019

R: Grace Passô, Ricardo Alves Jr. 

D: Grace Passô

45 Min. DCP. OmU

Eine wandernde Stimme ist in der Lage, in jede Materie einzudringen, ob fest, flüssig oder gasförmig. In der Verfilmung der gleichnamigen Theateraufführung von Grace Passô „Vaga Carne” , beschließt diese Stimme, in den Körper einer Frau einzufahren. Aus dieser Erfahrung heraus erzählt die Stimme, was sie als Subjekt fühlt, und erforscht den Körper als soziales Konstrukt. 

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Kino des DFF

Freitag 06.11.2020

18:00 Uhr 

*Vor dem Film: Kurzfilme von schwarzen Regisseurinnen.

THINKING LIKE A MOUNTAIN

Deutschland 2018

R: Alexander Hick.

Dokumentarfilm. 91 Min. DCP. OmU

Die Arhuacos leben auf Kolumbiens höchster Bergkette, die Sierra Nevada de Santa Marta. Seit Jahrhunderten verteidigen sich diese Ureinwohner gegen europäische Eroberer, Landbesitzer und Minenunternehmen. Auch der Bürgerkrieg ist dem Gebiet nicht erspart worden und die Arhuacos spüren immer noch seine Konsequenzen. Im 21. Jahrhundert scheint die Isolation zu verschwinden, genau wie der Gletscher, der von den Bergbewohnern für heilig gehalten werden.

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Kino des DFF

Freitag 06.11.2020

20:15 Uhr 

Nach dem Film: Online Gespräch mit Regisseur Alexander Hick.

 

LA CORDILLERA DE LOS SUEÑOS

Chile/Frankreich 2019

R: Patricio Guzmán

Dokumentarfilm. 85 Min. DCP. OmU

Im letzten Teil seiner Trilogie zur Heimat – nach „Nostalgia de la Luz”  (2010) und „El Botón Nácar” (2015) – befasst sich Patricio Guzmán mit den Anden - die Gebirgskette, die 80 Prozent der Oberfläche Chiles ausmacht. Gleichzeitig geht es um das Gedächtnis der bewegten Bilder und um eine höchstpersönliche Geschichte, die ihn bis zurück in die Ruinen des Hauses seiner Kindheit führt.

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Kino des DFF

Samstag 07.11.2020

18:00 Uhr

Nach dem Film: Prof. Roland Spiller (Goethe-Universität) in (online) Gespräch mit Regisseur Patricio Guzmán und Produzentin Renate Sachse.

FilmForum Höchst

Freitag 06.11.2020

20:30 Uhr

Mittwoch 11.11.2020

18:00 Uhr

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NUESTRAS MADRES

Guatemala/Belgien/Frankreich 2019

R: César Díaz

D: Armando Espitia, Emma Dib, Aurelia Caal

77 Min. DCP. OmeU

Zu den Aufgaben des jungen Anthropologen Ernesto gehört es, Menschen zu identifizieren, die während des Bürgerkrieges in Guatemala verschwanden. Als er bei der Arbeit die Zeugenaussage einer älteren Frau hört, glaubt er, eine Spur zu seinem Vater – einem verschwundenen Guerillakämpfer – gefunden zu haben. Nun will Ernesto gegen den Willen seiner Mutter endlich die Wahrheit suchen.

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Kino des DFF

Samstag 31.10.2020

18:00 Uhr 

*in Kooperation mit „Southern Lights“

Samstag 07.11.2020

16:00 Uhr

A MEDIA VOZ

Spanien/Frankreich/Schweiz/Kuba 2019

R: Heidi Hassan, Patricia Pérez Fernández

Dokumentarfilm. 80 Min. DCP. OmeU

Die besten Freundinnen Patricia und Heidi wuchsen in Kuba auf, wo sie zusammen die Filmakademie besuchten. Unabhängig voneinander sind sie nach Europa gegangen und hatten jahrelang keinen Kontakt mehr.Jetzt, mit 40 Jahren, suchen sie gemeinsam einen Weg, um sich wieder näher zu kommen und wählen das Medium, das ihnen am besten passt: Videobriefe. Das Ergebnis ist ein intimer, auto-ethnographischer Film über Entwurzelung, Mutterschaft, Liebe zum Film und Freiheit.

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Kino des DFF

Sonntag 08.11.2020

18:00 Uhr 

Vorfilm: Kurzfilm "Die Kleine Welt" von Yasmin Ángel.

FilmForum Höchst

Sonntag  08.11.2020

20:30 Uhr

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KURZFILM

DIE KLEINE WELT

Deutschland 2016

R: Yasmin Angel

D: Leo De Beul, Gerda Böken

16 Min. Digital. OF (Deutsch)

Der 80-jährige Albert hütet ein sonderbares Geheimnis: seine eigene, selbst gebaute kleine Welt, die nun durch neue Bekanntschaften bedroht wird.

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Kino des DFF

Sonntag 08.11.2020

18:00 Uhr (Vorfilm)

Nach dem Kurzfilm: Gespräch in Anwesenheit von Regisseurin Yasmin Ángel.

LA REVOLUCIÓN Y LA TIERRA

Peru 2019

R: Gonzalo Benavente Secco

Dokumentarfilm. 110 Min. DCP. OmeU 

Er ist bereits zum meistgesehenen Dokumentarfilm in

der Geschichte Perus geworden: „La Revolución y la Tierra” untersucht die Geschichte der bis heute umstrittenen Regierung von Juan Velasco Alvarado.

Deren Agrarreform hat Peru entscheidend verändert.

Der Film lebt nicht nur von zahlreichen Interviews und Archivmaterial, sondern zeigt auch ein Stück der peruanischen Filmgeschichte, die die Kämpfe um das Land im zwanzigsten Jahrhundert porträtierte.

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Kino des DFF

Sonntag 08.11.2020

20:15 Uhr 

FilmForum Höchst

Montag 09.11.2020

18:00 Uhr

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GÄSTE

 

ANABEL RODRÍGUEZ RÍOS

Die in Wien lebende venezolanische Filmemacherin Anabel Rodríguez erwarb einen Master-Abschluss in Filmemachen an der London Film School, der vom British Council und der venezolanischen Stiftung El gran Mariscal de Ayacucho" gefördert wurde. Ihr Kurzfilm The Barrel", Teil der Reihe Warum Armut", ging an über 50 internationale Filmfestivals, darunter HotDocs, IDFA, und wurde mit einem TFI Latin Grant ausgezeichnet. Ihr erster Spielfilm Once upon a time in Venezuela" hatte seine Weltpremiere beim Sundance Film Festival 2020.

Online Gespräch am Donnerstag  5.11.2020 nach dem Film Once upon a Time in Venezuela” im Kino des DFF.

FILMOGRAPHIE

2020 Once upon a time in Venezuela

2013 The barrel 

2008 1,2 y 3 Mujeres

ALEXANDER HICK

Alexander Hick studierte an der Kunstakademie München und Dokumentarfilm an der Hochschule für Film und Fernsehen in München und in Mexiko Stadt am Centro

de Capacitación Cinematográfico. Er wurde ausgezeichnet mit dem Bayerischen Debütantenpreis

und dem Bayerischen Kunstförderpreis. Seine Filme und Videoinstallationen liefen international erfolgreich auf Festivals (u.ä. Zurich Filmfestival, Visions du réel, Morelia Festival de Cine, Filmfestival München, Dok Leipzig) und in Museen (u.a. Pinakothek der Moderne, Haus der Kunst, Macba Barcelona).

Online Gespräch am Freitag  6.11.2020 nach dem Film Thinking like a Mountain” im Kino des DFF.

 

FILMOGRAPHIE

Dokumentarfilme

2018 Thinking like a Mountain

2015 Scorched Water (Atl Tlachinolli)

Kurz- und Essayfilme

2010 Saint Germain
2010 Day after day
2007 Make no way the way

 

PATRICIO GUZMÁN

 

Patricio Guzmán ist 1941 in Santiago de Chile geboren. Er studierte zunächst an der Filmhochschule von Madrid mit dem Schwerpunkt Dokumentarfilm. 1973 begann er an der legendären Filmtrilogie „La batalla de Chile“ zu arbeiten, die Salvador Allendes Regierungszeit und deren jähes Ende dokumentiert. 1979 stellte er die Trilogie im Exil fertig. Nach dem Militärputsch im September 1973 wurde Patricio Guzmán verhaftet und gefoltert. Nach seiner Freilassung ging er ins Exil, zunächst nach Kuba, später nach Spanien und Frankreich.

Online Gespräch am Samstag  7.11.2020 nach dem Film La cordillera de los sueños” im Kino des DFF.

FILMOGRAPHIE

2019 La cordillera de los sueños

2015 El botón de nácar

2010 Nostalgia de la luz

2005 Mi Julio Verne (TV) 

2004 Salvador Allende

2001 Le cas Pinochet

1997 Chile, la memoria obstinada

1995 Pueblo en vilo

1992 La cruz del sur

1983 Rosa de los vientos

1979 La batalla de Chile: El poder popular

1977 La batalla de Chile: El golpe de Estado 

1975 La batalla de Chile: La insurrección de la burguesía 

WORKSHOP

 

„Kurzfilme zwischen Poesie und Politik“ 

Gespräch und Workshop mit der Regisseurin Yasmin Ángel und Dr. Karen Genschow

 

Montag, 9. November 2020, 15-18 Uhr Goethe Universität Frankfurt

Raum: NG 1.741a (Nebengebäude des IG-Farben-Hauses)

Kontakt: genschow@em.uni-frankfurt.de

YASMIN ÁNGEL

 

Yasmin Ángel ist Filmregisseurin und Autorin. Sie wurde 1978 in Bogotá, Kolumbien geboren. Sie hat ein Diplom in Medienkunst mit dem Schwerpunkt Regie bei Spielfilmen und Dokumentationen. Ihre erste visuelle Arbeit war die Fotoausstellung Der letzte Moment", die im Museum of Modern Art in Bogotá gezeigt wurde. Yasmin lebt seit 2006 in Deutschland. Ihre Filme wurden mehrfach ausgezeichnet und auf internationalen Filmfestivals gezeigt, darunter das Internationale Dokumentarfilmfestival von Amsterdam (IDFA), TIFF, Oberhausen, OZU (Oscar-qualifiziert), WinterthurFilmfest und Max Ophüls Preis.

FILMOGRAPHIE

Dokumentarfilme

2020 Humanmakers (Work in progress)

2020 Leo De Beul and Ros Beiaard (Work in progress)

2017 800 Gramm

2012 A Este Lado

Kurzfilme

2018  Frauen im Fußball

2017  Die Kleine Welt 

2015  Le Noctambule 

2013  To be a Bgirl

2013  Am Rande

2012  Dreiviertelsieben

2011  Niemals Aufgeben 

2011  Satie

2009  Help me Dying

2009 The Kreuzworträtsel

2008  La trampa (The Trap)

2008  The Joke 

2006  Jan und der Spiegel

 

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